Zu diesem Blog

Den Zugang zu den über Jahrzehnte hinweg vorzüglich bewahrten Archivalien um Fritz Mühlenweg haben mir ab 1991 vor allem seine Töchter Sabine und Regina Mühlenweg großzügig und ohne Einschränkungen ermöglicht. Ohne ihr Vertrauen hätte sich eine neue Sicht auf den Autor nicht herstellen lassen.

Im Franz-Michael-Felder Archiv (Bregenz), dem Literaturarchiv des Landes Vorarlberg, wird dieser Nachlass seit 2008 professionell gesichert und erschlossen. Auch das Foto der Karawane, das Mühlenweg im Sommer 1927 in der Gobi schoss und das nun unseren Blog aufmacht, kommt inzwischen von dort.

Den Jugendbuchautor Mühlenweg hatte ich zufällig nie gelesen, obwohl ich sogar (unwesentliche 50 Jahre nach ihm) ins gleiche Konstanzer Schulgebäude ging. Mit 44 Jahren begegnete ich erstmals einem seiner Texte – nach einer dringlichen Empfehlung von Gisbert Haefs. Dann aber.

Wenn einer seit 20 Jahren mit wachsendem Interesse und immerwährendem Vergnügen den Lebensspuren, Korrespondenzen und Werkstufen eines Autors nachgeht, ihn in neuen Kontexten buchstabiert und dabei nach und nach seine Werke wieder herausbringt, hat er was zu erzählen. Das wird hier in lockerer Abfolge versucht.

Ekkehard Faude, Juni 2011

Für alle Texte:  © Libelle Verlag

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