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# 38
Dieser 38. Newsletter handelt zuguterletzt vom Entflammen der Phantasie.


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# 37
Dieser 37. Newsletter erinnert an letzte Gewissheiten und findet einen Christbaum.


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# 36
Dieser 36. Newsletter beginnt mit der Rettung des Mondhasen.


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# 35
Dieser 35. Newsletter stellt im Mai Mausefallen auf.


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# 34
Dieser 34. Newsletter testet die Kompatibilität zwischen einem aktuellen Radiospaziergang und einer Gratis-App.


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# 33
Dieser 33. Newsletter ist fast ganz der Frage gewidmet: Warum gibt es bald E-Books von Libelle?


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# 32
Dieser 32. Newsletter rätselt, ob nicht gerade Sie noch ein Buch suchen ...


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# 31
Dieser 31. Newsletter gilt auch noch im (hallo:) Sommer ...


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# 30
Dieser 30. Newsletter vermeidet taktvoll das Wort Frühling


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# 29
Dieser 29. Newsletter versucht sich als jahreszeitlich getarner Geschenk-Ratgeber


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# 28
Dieser 28. Newsletter klärt die Frage, warum mongolischer Schafskäse zum Allensbacher Bahnhof gerollt ist ... *)


*) »Nie-mehr-Hunger-Speise« nach oben

# 27
Dieser 27. Newsletter sei vorab als Ratgeber zum Jahresende enttarnt ... *)


*) Und enthält einen Hörtipp
zur Sendung »Reflexe« auf DRS 2 nach oben

# 26
Dieser 26. Newsletter kommt für einmal ohne Fussnote aus ... *)


*) Er enthält dafür das Wort
Gesichterbuch auf Englisch ... und Sie
können uns dort demnächst auch besuchen nach oben

# 25
Dieser 25. Newsletter kommt eher zufällig mit dem ersten GRÜN *).


*) »Wissen wir was GRÜN sein kann,
wenn wir noch nicht im nördlichen Iran waren?
»Plötzlich kamen wir, wie ein Schiff aus der Flussmündung,
auf die Steppe hinaus, eine atemberaubend weite, grüne Fläche.
Diese Farbe hatte ich noch nie gesehen.
In anderen Grüntönen, Smaragd, Jade oder Malachit
dem dunklen Grün des bengalischen Dschungels,
dem traurigen Grün Irlands,
dem Salatgrün der mediterranen Weinberge,
dem schweren, üppigen Grün englischer Sommerbuchen,
herrscht ein bläulicher oder gelblicher Ton vor.
Dies hier war die pure, unauflösliche Essenz des Grüns,
die Farbe des Lebens selbst.
Die Sonne war warm, hoch über uns sangen Lerchen.
Hinter uns erhob sich das dunstige Bergblau des waldigen Elburs,
vor uns erstreckte sich das leuchtende Grün bis an den Rand der Welt.«
Robert Byron in Gumbad-i-Qabus, April 1934.
(»Der Weg nach Oxiana«, aus dem Englischen von Matthias Fienbork, Die Andere Bibliothek, Hrsg.
Hans Magnus Enzensberger, Eichborn 2004) nach oben

# 24
Dieser 24. Newsletter kommt nicht ganz zufällig so etwa drei Wochen vor dem VIERUNDZWANZIGSTEN und steht unter dem Motto: »Es kommt ein Schiff geladen«. *)


*) »Dass bald das neue Jahr beginnt,
Spür ich nicht im geringsten.
Ichmerke nur: Die Zeit verrinnt
Genauso wie zu Pfingsten.«
(Joachim Ringelnatz) nach oben

# 23
Dieser 23. Newsletter handelt diskret von vier Novitäten, für die vor 125 Jahren schon der Satz fiel: »Man muss den Kopf hinein- und immer wieder hinausstecken können und nichts Gewohntes um sich finden« *)


*) »Ein Buch, wie dieses, ist nicht zum Durchlesen 
und Vorlesen, sondern zum Aufschlagen, 
namentlich im Spazierengehen und auf Reisen, 
man muss den Kopf hinein- und
immer wieder hinausstecken können
und nichts Gewohntes um sich finden.«
Nietzsche, Morgenröthe, 454) nach oben

# 22
Dieser 22. Newsletter erkundet Ihre Neugier an mehrheitlich verregneten Maientagen und findet unterm *) den Namen Nelly Dix *)


*) »Den eigenen Namen auf irgendein Werk zu setzen,
sichert niemand das Anrecht auf Erinnerung, denn wer weiß,
ob nicht gerade die besten spurlos verschwunden sind.
Der Mohnsamen geht überall auf, und wenn an einem
Sommertag unversehens das Elend wie Schnee über uns
kommt, wünschen wir nurmehr, vergessen zu werden.«
(W.G. Sebald, Die Ringe des Saturn)
Wir drucken also die Erzählungen der jungen Nelly Dix,
die in einer Zeit schrieb, als Rudolf Hagelstange und Hans Habe
hochberühmt waren ...) nach oben

# 21
In diesem 21. Newsletter kommen Worte wie Axolotl oder Schwanzlurch nur exakt an dieser Stelle vor *)


*) »Diese Reizworte um Bewohner von
Feuchtgebieten sollten hier nur Traffic generieren.
Aber Sie wollten doch erfahren, wie hellsichtig sich ein 90-Jähriger
aufregen kann? »Die meisten Filme und Bücher
werden heute von Menschen gemacht und geschrieben, die das
Leben nicht lieben. Die würde ich am liebsten in den Hintern
treten und Ihnen sagen: Verdammt noch mal, Ihr seid lebendig!
Das ist ein Wunder, das ist großartig, du kannst lieben!«
Ray Bradbury (im Interview mit Denis Scheck) nach oben

# 20
Dieser 20. Newsletter betrachtet, rückwärtsgehend, eine Libelle *)


*) »Mit Moritz an der Hand über wunderbar klares Eis gehend,
sehe ich eine eingesunkene Libelle.
Wie ich prüfen will, ob sie ertrunken ist oder sich verpuppt,
merke ich, dass wir auf ganz dünnes Eis geraten sind.
Den Blick auf die Libelle gerichtet,
langsam rückwärts gehend, gelangen wir ans Ufer.«
Heinar Kipphardt notierte das am 20. 2. 1979;
in: Traumprotokolle, Verlag AutorenEdition 1981. nach oben

# 19
Dieser 19. Newsletter stellt sich die Frage: »Stand Handke als Kafka verkleidet auf dem Empire State Building?« *)


*) Mit diesem Problem endete die Berichterstattung
des deutschen Feuilletons über Daniel Kehlmann
im soeben vergangenen Salzburger Sommer.
Kehlmann hatte, auf süffisante Bemerkungen Handkes antwortend
über das kehlmännische Showtalent, daran erinnert,
dass der 24-jährige Handke nach seinem
Krawallstart in die Literaturszene (Princeton 1966)
ein Kamera-Team aufs Empire State Building bestellt habe,
dort habe sich Handke als der zweite Kafka ausgerufen.
  – Diese King-Kong-Mythe («I am the new Kafka»)
 erzählt übrigens Reinhard Baumgart
auf S. 242 seiner Autobiographie
»Damals. Ein Leben in Deutschland«, Hanser),
ganz ohne darauf hinzuweisen,
dass schon 11 Jahre zuvor Martin Walser
mit seinem ersten Werk in Kafka-Verdacht geraten war.
Alice Schmidt notierte damals in ihrem Tagebuch (24.10.1955)
die Reaktion ihres Manns Arno,
als er ein von Walser zugesandtes Widmungsexemplar lesen musste:
»…ach mein Gott, das ist nichts als der 2. Aufguss
von Kafka und Kusenberg zusammen genommen.
Das müsste man ihm selber sagen.«
Die genaue Belegstelle liefern wir auf Mail-Anfrage nach. nach oben


# 18
Dieser 18. Newsletter steht unter dem Motto: »Das Fahrrad tötet das Buch«*)


*) Diese Befürchtung überkam Léon Bloy am 23. Juni 1894,
weshalb er sie auch flugs in sein Tagebuch aufschrieb.
Man kann ja, seit Jahrhunderten, nicht oft genug das Buch totsagen.
Léon Bloy, Der undankbare Bettler. Tagebücher
des Verfassers 1892–1895.
Aus dem Französischen übertragen von P. A. Roesicke.
Glock und Lutz, Nürnberg, 1949
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# 17
Dieser 17. Newsletter steht unter dem Motto: »Zu einem richtigen Arbeiterstaat / gehört ein richtiger Kartoffelsalat« *)


*) Aus Klaus Wagenbachs
vorzüglicher Sammlung
»100 Gedichte aus der DDR« nach oben

# 16
Dieser 16. Newsletter steht unter dem Motto: »Wie schön war die Zeit, als man noch las, ohne zu verstehen!« *)

*) »Wie schön war die Zeit, als man noch las, ohne zu verstehen!«
Franz Hessel schrieb das für die »Literarische Welt«
vor 77 Jahren, in Erinnerung an frühe Leseerlebnisse. nach oben


# 15
Dieser 15. Newsletter steht unter dem Motto: »… denn es macht einen Unterschied, ob man von Ringelnatz zu Auden oder von Auden zu Ringelnatz kommt.« *)


*) Unser Motto oben?
Kommt aus einem Brief des großen Erwin Panofsky
(Princeton, Dezember 1961), in dem es um einen F.-J.-Strauß-Witz
und um kultiviertere Deutsche geht,
zu denen EP trotz eines glücklichen Lebens in der
amerikanischen Emigration eine besondere Nähe erlebte.
Der Satz ist minimal gekürzt, dies muss wegen der
hervorragenden Edition angemerkt werden.
Wer mehrere Paar Hosen hat, verkaufe dieselben
und leiste sich die bisher gut 4000 Seiten der von Dieter Wuttke
herausgegebenen Panofsky-Korresondenz (Harrasowitz).
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# 14
Dieser 14. Newsletter steht unter dem Motto: »Der Ball ist vermutlich rund, aber was zwischen Herzschlag und Nieselregen *) vor sich geht, steht weiterhin in Büchern.«

*) Unser Motto?
Kommt von einem, der später vom Fußball zum Butterfly-Walking wechselte:
»Ich war weniger Hüter eines Fußballtoresals Hüter eines Geheimnisses.
Während ich mich mit verschränkten Armen an den linken Torpfosten lehnte,
genoss ich den Luxus, meine Augen zu schließen, und so lauschte ich dem
Pochen meines Herzens, fühlte den blinden Nieselregen auf meinem Gesicht...«
Vladimir Nabokov, sich an Sport in seinen Berliner Jahren erinnernd...
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# 13
Dieser 13. Newsletter steht unter dem Motto: »Bücher mit längerer Laufzeit, diskrete Zusammenhänge, und auch darum fliegt Libelle nun ins dreißigste Jahr«

# 12
Dieser 12. Newsletter steht unter dem Motto: »Yesterday und andere Tiger«

# 11
Dieser 11. Newsletter steht unter dem Motto: »Libelle hütet die Schafe*) und sogar das Literaturhaus bleibt im Dorf«
*) Die Schafe??
Aus der seit 223 Jahren bewährten Sicht
von Georg Christoph Lichtenberg:
»In jedes Menschen Charakter sitzt etwas, das sich nicht brechen lässt –
das Knochengebäude des Charakters; und dieses ändern zu wollen,
heißt immer, ein Schaf das Apportieren zu lehren.«
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# 10
Dieser 10. Newsletter steht unter dem Motto: »Es war schon wärmer im Winter«

# 9
Dieser 9. Newsletter steht unter dem Motto: »Tippfehler und bessere Zufälle«

# 8
Dieser 8. Newsletter steht unter dem Motto: »Autorentest, Bücherfest, Maikäfer« *)

*) Maikäfer, really…nach oben

# 7
Dieser 7. Newsletter steht unter dem Motto: »Messe-Poster und überhaupt ein gutes Mongolei-Jahr«

# 6
Dieser 6. Newsletter steht unter dem Motto: »Ovid lesen, möglicherweise auch Libelle« *)



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# 5

Dieser 5. Newsletter steht unter dem Motto: »Badehose auf Bootssteg« *)



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# 4
Dieser 4. Newsletter steht unter dem Motto: »Hotelfedern« *)

*) »entschuldige die abscheuliche Hotelfeder, die meine Hand entstellt«:
Carl J. Burckhardt von unterwegs in einem Brief
vom 13. September 1929, an seinen Freund Max Rychner.
Ach, dass ein Rundbrief wie dieser hier immer nur ins Digitale getippt wird …! nach oben

# 3
Dieser 3. Newsletter steht unter dem Motto: »Bindungen/Schwindungen«


# 2
Die Nummer 2


# 1
Der erste Newsletter


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Wir beantworten sie gern. Per Mail.
Und relativ balde, wenn die Mail nicht im Spam abtrudelt ...

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