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Dies und Das aus der Verlegerei

7. Dezember: Unser 44. Newsletter ist im Land und auch hier nachzulesen. Es geht um eine 600 g leichte Novität, die vor 160 Jahren einige Aufregung verursachte, hoch unterhaltsam. Auch unsere last-minute-Weihnachtsbüchlein wurden nicht vergessen. Wir machen sogar gratis Werbung für arte... Nicht vergessen: In zwei Wochen kann die Sonne nicht mehr tiefer. (Ist doch was.)

23. November: Seit heute ist eines unserer seitenstärksten Bücher im Druck: Der Roman, der nach der Autobiografie (»Aus meinem Leben«) als sein bestes Buch gelten kann. Die Arbeit daran war eine Freude. Franz Michael Felder »Sonderlinge«. Lieferbar in der zweiten Dezemberwoche.

1. Oktober: »Mein jetziger Roman ist nicht das Werk eines Jahres, mein Leben mit allem gehörte dazu, ihn zu schreiben.« Franz Michael Felder 1864 in einem Brief. Drei Jahre später erschien sein Roman »Sonderlinge« bei Hirzel in Leipzig. »Sonderlinge« fehlte bisher noch in unserer schönen Franz Michael Felder-Ausgabe. Nun haben die Satzarbeiten begonnen, kurz vor Weihnachten wird das Buch lieferbar.

29. September: In einem hübschen Artikel über Grenzerfahrungen (https://www.republik.ch/2020/09/29/schmuggler-seeschlachten-und-sauschwaben ) zitiert Dennis Bühler eine reichliche Passage aus Lilly Braumann-Honsells »Kleine Welt – Große Welt. Frauen erleben ein Jahrhundert am Bodensee.« Ist doch nett. Wir reichen noch bibliografisch nach, dass diese erste Wiederentdeckung schon eine Libelle als Signet trug. Das dritte Buch (1981) der Libelle-Verlagsgeschichte.

August: Der erste Erzählband von Nelly Dix - damit auch ihre (feministische) Version der Geschichte um Judith und Holofernes - ist nur noch wenige Wochen lieferbar. Wer klug ist, beeilt sich... »Mein Leben ist verfehlt von Anfang an, dachte Judith, aber es nicht meine Schuld. Niemand hat es mir gezeigt, wie das eigentlich ist, das Leben, für mich war es immer nur Gehorsam, Furcht, Frömmigkeit, ach Tugend... « Nelly Dix: Ach, meine Freundin, die Tugend ist gut, aber die Liebe ist besser

Juli: Nicht viel los im Buchhandel, Ferienzeit. Also lesen wir viel im Internetz über Trumpismus und lassen uns danach trösten: »Da gibt es keine Hilfe. Man muss die Ungebildeten mit Geduld ertragen.« Fritz Mühlenweg: In geheimer Mission durch die Wüste Gobi

Juni: Nach der Lesung saß sie mir einen langen Augenblick stumm gegenüber und fragte dann: Welche Landschaft haben Sie sich beim Schreiben vorgestellt.Ich sagte: Keine vorhandene, nichts aus bekannter oder unerforschter Geografie. Christoph Meckel, Wohl denen die gelebt. Erinnerungen an Marie Luise Kaschnitz. Nachgedruckt in Erinnerungen zu Lebzeiten.

30. April: Der lang schon angekündigte – und mit dem Seufzer »in der Eile sind Fehler« begleitete Titel mit Tiergeschichten von Fritz Mühlenweg (»Das mongolische Paradies«) kommt endlich auf die Tagesordnung.

1. April: Wir feiern remote den 41. Geburtstag des Verlags und erfreuen uns an den Briefen, die uns laufend von LeserInnen unseres Verlagsbuchs zukommen: »Diese Verlegerei…

Im März: Die Schließung der Buchhandlungen wegen der Corona-Krise hinterlässt ihre Spuren in der Absatzstatistik. Die vermehrte Lesezeit führt aber dazu, dass im Online-Handel unser dickster Roman deutlich mehr bestellt wird: Fritz Mühlenweg »In geheimer Mission durch die Wüste Gobi«.

16. Februar: Unsere Ausstellung im Hesse Museum Gaienhofen endet mit einer übervollen Finissage. Ekkehard Faude las erstmals aus seinem Verlegertagebuch. Von geglückten Begegnungen, Lektoraten und dem Heckmeck der Provinz. Die Überraschung des Tages: Das Präsenzregal mit allen Titeln unserer Verlagsgeschichte wurde den Besuchern zur freundlichen Plünderung freigegeben. Es blieb nichts stehen.

29. Januar: Unser dreiundvierzigster Newsletter ist im Land. Mit zwei Veranstaltungen, einem Literaturpreis und Spuren des Winterwetters. Genau hier.

Januar 2020: Wer sich in der Ausstellung in Gaienhofen nach Fritz Mühlenweg umschaute, wurde vielleicht etwas enttäuscht. Dieser Autor, Maler und Mongoleireisende hätte einen eigenen Raum verdient ... Aber er hat ja seit acht Jahren in Allensbach ein eigenes Museum. Und so kommt es, dass am 30. Januar, 19 Uhr, eine Begleitveranstaltung zur Gaienhofener Ausstellung nicht im Hesse-Museum, sondern überm See im MMA in Allensbach stattfindet. Man kann das Kulturtransfer nennen oder einfach freundliche Kooperation der Museumsleiterinnen am Untersee.

8. Dezember, 11 Uhr – Sonntagsmatinee: » Am zweiten Adventssonntag liest Claudia Knupfer im Hesse Museum Gaienhofen aus Mühlenwegs Kinderbuch-Klassiker »Nuni«. Weil Nuni ein neugieriges kleines Mädchen ist und alles wissen will, ist sie lange unterwegs. Auf der Suche nach dem Heimweg begegnet sie vielen freundlichen und manchen unfreundlichen Tieren, die ihr alle helfen wollen. So durchquert sie den »Wald Immergrün«, die »Wüste Alltag«, erlebt den Kalendermann und hört auf die Sterne. Die Lesung für Kinder und Erwachsene findet im Rahmen der Sonderausstellung »Diese Verlegerei gibt sich gern humorvoll, meint es aber zugleich ernst. Der Flug der Libelle. 40 Jahre Verlagsgeschichte« statt. Sonntag, 8. Dezember, 11 Uhr, Hesse Museum Gaienhofen, Kapellenstrasse 8, 78343 Gaienhofen. Die Sonderausstellung dauert noch bis zum 16. Februar 2020.

24. Oktober: Beim diesjährigen Konstanzer Literaturgespräch in der Spiegelhalle ging es um den Flug der Libelle. Siegmund Kopitzki, langjähriger Kulturredakteur beim Südkurier, blickte zusammen mit Ekkehard Faude auf 40 Jahre unabhängige Verlegerei zurück. Zudem als Gast auf dem Podium: Manfred Bosch, der aus Autorensicht über den Verlag berichtete.

12. Oktober: »Den wirklichen Clou der Ausstellung markieren aber die Schaukästen. Gefühlt erscheint der Schaukasten zwar als aussterbendes Medium, als Relikt. Die Kästen der Libelle-Ausstellung funktionieren aber als kompakte Collagen, die in zielgerichteten Textsequenzen und in Kombination mit Fotos, Büchern, Briefen, Anschauungsmaterialien und Originalen auf aussergewöhnlich charmante Weise Mikrogeschichte und Mikrogeschichten aufspannen.« Jeremias Heppeler im SK über die Ausstellung.

2. Oktober: Volles Haus am Wochenende: Die Ausstellung im Hesse Museum in Gaienhofen ist bei wunderschönem Herbstwetter eröffnet worden. Barbara Pauls Bericht in SWR2 Kultur Aktuell ist hier nachzuhören: Libelle-Verlag feiert 40-jähriges Jubiläum im Hesse Museum Gaienhofen. Und das Buch – »Diese Verlegerei gibt sich gern humorvoll...« ist auf dem Markt.

1. September: Heute in vier Wochen wird im Hesse Museum in Gaienhofen die Ausstellung über 40 Jahre Libelle eröffnet.

20. August: Geschafft: die Endkorrekturen von 400 Seiten sind eingetragen. In reichlich vier Wochen erscheint das Buch: Elisabeth Tschiemer (Hrsg.): »Diese Verlegerei gibt sich gern humorvoll – meint es aber zugleich ernst.« 40 Jahre Libelle – vom Bleisatz zum Open Access. ISBN 978-3-905707-70-0.

14. Juli: Die Sache mit dem Beamer ist nun geklärt. Während der Ausstellung wird eine Wand mit wechselnden Zitaten bespielt. Kernsätze, verwunderliche Rede, Schlüsselsätze für größere Zusammenhänge.

28. Juni: Wir peilen acht Vitrinen für die Ausstellungsräume im Hesse Museum an. Eine davon wird das Verschwinden des Textes in veränderten Speichermedien vorführen. Erst Papier, dann Floppys, Disketten, Syquest... bis hin zum Datensatz eines fertigen Buchs, der nur noch auf den Server der Druckerei gestellt wird.

15. Mai: Auf Einladung des Forum Allmende findet ein weiterführendes Treffen mit der Museumsleitung des Hesse Museum Gaienhofen zur Ausstellung »40-Jahre-Libelle« statt. Die Ausstellung wird am 29. September 2019 eröffnet und wird bis zum 16. Februar 2020 zu sehen sein.

25. April: Unsere Neuauflage von Franz Michael Felders Autobiographie Aus meinem Leben kommt aus der Druckerei. Seit 15 Jahren eines der stärksten Libelle-Bücher. Eine Lebensgeschichte, die immer neue LeserInnen beeindruckt.

31. März: Ein Textbeitrag unseres ersten Vertreters, Hans Frieden, mit einem Zitat aus den munteren 90er-Jahren wird vermutlich zum passenden Titel für das Buch über 40 Jahre Flug der Libelle: »Diese Verlegerei gibt sich gern humorvoll – meint es aber zugleich ernst«.

 

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